Sonntag, 17. August 2008

Zur Ruine Neuburg

Eigentlich wollte ich von Stein am Rhein durch die Reben zur Burg Hohenklingen wandern.
Auf der Autofahrt dahin ist mir eingefallen, dass ich in diesem Touristenort sicherlich keinen Parkplatz nach meinem Sinn finden werde (schattig und gratis :-))))
Ich verschiebe das Vorhaben und fahre gelegentlich mit dem ÖV hin



Also habe ich mich kurzerhand für eine Tour am gehenüberliegenden Hang entschieden.

Ein wunderschöner Weg durch kühlen Wald unterbrochen mit herrlicher Sicht auf Landschaft und See.
Hayka ist in ihrem Element, sie saust mit fliegenden Ohren und waagrecht gestreckten Hinterläufen herum. Bestimmt wird mir irgend wann einmal ein Foto davon gelingen. Aber so unglaublich schnell bin ich eben nicht im Kamera zücken. :-(((

Bereits nach einer Stunde Ziel in Sicht,
die vom Zerfall gerettete und restaurierte
Ruine Neuburg zwischen Mammern und Steckborn




Beeindruckend und romantisch




Ein geheimnisvoller Durchgang


Sowas gefällt der Hayka auch und ihre Neugier ist gross


Ein origineller, faszinierender Wurzelstock



Hayka spürt wohl hier ihre tibetischen Wurzeln


Tatsächlich künden die schon angefärbten Eichenblätter den nahenden Herbst an


Obwohl immer wieder der automatische Blitz losgeht, Hayka posiert heute sehr gerne



Diverse Pflanzen begnügen sich mit einem Platz an der Mauer


Als ich hier mit den Pflanzen beschäftigt war, kam überraschend ein Mann um die Ruinenecke.
Hayka hat ihm ein wenig das Fürchten beigebracht,
(sie hat seine Verse angebellt)
Das war mir erst etwas peinlich, ich habe sie natürlich sofort abgerufen.
Da sie gleich gehorchte, war ich dann aber doch gehörig stolz auf meine taprere Beschützerin.
:-)))



Auf einer Bank sitzend geniesse ich die schöne Aussicht und lausche dem sonntäglichen Kirchengeläute

Schon fast wieder beim Auto beschliesse ich, noch eine Zusatzschleife zu dieser Besenbeiz zu machen.
Keuch, keuch, es geht stotzig bergan, immer weiter und weiter und noch weiter.
Wir geben aber nicht auf, der Gwunder sticht mich.

Endlich beim Hof Seehalde angkommen, fixifoxi!

Und jetzt wird der Durst gelöscht, mit leckerem Apfelsaft halb-halb aus biologischen Hochstammäpfeln, wie die Bäuerin und Wirtin versicherte.

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