Sonntag, 29. Juni 2008

Raus mit dem Kanu!!!

Der Wasserstand ist super, das Wasser sauber, das Wetter prachtvoll!
Dies ist die optimale Gelegenheit, welche es auszunützen gilt, zumal das Wasser bereits wieder mindestens 20 cm abgenommen hat in den letzten Hitzetagen.


Ich bin bereit, kommst du endlich paddeln, meint Hayka


Aufpassen, gleich schaukeln wir über die Wellen!


Achtung, Geschwindigkeit runter fahren!!! :-))


Gemüseinsel Reichenau im Hintergrund


Ich habe zwei Haubentaucher gesehen, einer tauchte gerade auf, mit einem grossen Fisch, mindestens so lange und so breit wie sein eigener Hals. Natürlich habe ich das nicht auf dem Bild!
Wenn ich aufhöre zu paddeln, dreht sich das Kanu erst mal im Kreis und bis die Position stabil und die Digi bereit ist, ja wo sind denn nun die Enten mit dem Fisch? ;-((


:-)) scharfe Fotos zu schiessen ist immer schwierig, erst recht aus dem wackelnden Kanu....


Hayka sucht flächendeckend den Seegrund ab :-))


Blick zum Ufer


Das Motiv von diesem Foto ist eigentlich das Zifferblatt!
07.49 Uhr!


Sie ist einfach ein Schatz, meine Hayka

Samstag, 21. Juni 2008

Jakobsweg- Schwabenweg, auf den Spuren der Pilger im Thurgau


Herrliche Tage künden sich an, Zeit einen lange gehegten Plan zu verwirklichen


Sonnenaufgang daheim am Untersee
1992 organisierte die Fachstelle Wanderwege mit dem Tiefbauamt eine Führung über den neu erstellten und rekonstruierten Schwabenweg zwischen Konstanz und Fischingen.
Ich hatte daran teilgenommen und es sehr genossen, der Leiter Ueli Gubler, hatte mit viel Spannung und Witz die Stationen erläutert.
Das war lange vor der Digi-Zeit. Jetzt will ich mich also in aller Ruhe um die Fotos kümmern


Wir machen es uns aber einfach, wandern die schönsten Etappen und kürzen mit dem Auto etwas ab.

Der Pilgerweg, zwischen Konstanz und Einsiedeln Schwabenweg genannt, beginnen Hayka und ich hier beim Riesenrad in Kreuzlingen-Hafen



die Landesgrenze
vor einigen Jahren wurde der über 2m hohe Maschendrahtzaun abgerissen und die heute offene Grenze mit diesen Kustfiguren ersetzt


 
Unterwegs durch die prachtvolle Konstanzer Altstadt Richtung Münster

 
Münster Konstanz


Mit Hund traue ich mich hier, wo so viele Touristen ein und aus gehen nicht hinein

 
 die Mauritius-rotunde war Treffpunkt der Pilger

 originelle Bushaltestelle

 Zurück über die Landesgrenze beim Zollhaus Klein Venedig, wo von einem Waffenschmuggler zwei Zöllner erschossen wurden



Kapelle Heiligkreuz Bernrain
Legende:
So soll ein Konstanzer Knabe namens Schappeler 1384 zusammen mit Kameraden in den Wald nach Bernrain gegangen sein, wo ein altes Kreuz stand. Der übermütige Schappeler fasste den Gekreuzigten an die Nase und sagte: „Herrgott, lass dich schnäuzen, dann küss ich dich umso lieber“. Da blieb ihm die Hand an der Nase hängen. Erst seine Mutter konnte ihn befreien, als sie der Muttergottes sieben Wallfahrten nach Einsiedeln gelobt hatte.


die Heilig Kreuz Kapelle Bernrain ist ein Wallfahrtsort und dies hier die letzte Station des Kreuzweges




ich mache keinen Schritt mehr, meint Hayka und ich bin auch der Meinung,
dass es Zeit ist den Weg Richtung Küche einzuschlagen






Der Muschelbrunnen an der Kapelle Schloss Wolfsberg, Ermatingen
es ist aber nicht überliefert, dass hier Pilger vorbei kamen, der Brunnen könnte auch aus damals modischen Gründen erstellt worden sein


2.Tag

 am Weg, Rosengarten im alten Stil

 Schloss Altenklingen

 Schloss Altenklingen soll Herberge für begüterte Pilger gewesen sein

 riesige Katzenschwänzeund lecker Gras für Hayka,
 sie geniesst die heutige Etappe durch den schattigen Wald,
 im Gegensatz zu Konstanz, wo sie an die Leine musste :-(





an diesem romantischen Plätzchen am Kemmenbach, hatte der Schlossherr von Altenklingen unserer "Pilgergruppe" 1992 seinen eigenen Tropfen kredenzt, eine super gelungene Überraschung

 nein, unser Weg führt nicht über diese stabile Brücke!

 
 Hayka und ich werden taxiert


ein heimeliger Bauernhof


die Tiere bringen mich zum Lachen mit ihrer diskreten Neugier


Dorf- und Pilgerkirche Märstetten mit vielen Fresken


allerliebst, dieser Baum mit den Täuflingen

 sympathisch, diese schlichten Einheitsgräber



 3. Tag

 

Kirche Märstetten, die Sonnenuhr

 
Pilgerkapelle Kaltenbrunnen







 
Bildstöckli am Weg nähe St. Margrethen mit diesen Figuren hinter dem Gitter


 
Kapelle St.Margrethen mit schönen Fresken

 das ist David, er hat mir in eindrücklicher Weise die Kapelle gezeigt
vielen Dank noch nachträglich :)

Kapelle Dussnang

Katholische Kirche Dussnang

die Jakobsmuschel im Wappen von Sirnach
(Thurgau, Schweiz, Sirnach )


die berühmte Pilgerherberge zum Engel in Sirnach

nein, hier lasse ich mich nicht verführen!


Kirche Sirnach


 
 Raps am Wegesrand, bald erntereif

den schönen Schmetterling, welcher hier herumschwirrte, habe ich nicht erwischt

 
eine riesige Linde verströhmt betörende Düfte

 
 Eisenbahnbrücke
 
 
ein absolut traumhaftes Wegstück hier entlang der Murg


Durst löschen und Pfoten kühlen ist angesagt

 
Blick von der Murgbrücke



anklicken machts lesbar
 
da lasse ich mich doch glatt verführen, da ich für richtiges Pilgerfeeling in Sandalen unterwegs bin, muss ich sowieso immer Steinchen unter den Füssen herausklauben

 abwechslungsreich die Landschaft

 gerne würde ich in diesem sympathischen Laden Käse einkaufen

aber mittragen möchte ich ihn nicht


in dieser katholischen Gegend hat es an vielen Häusern ein Kreuz

hier hat man sich für was anderes entschieden :) auch nett

 
immer wieder ein Blick in hübsche Gärten

 Begegnung für Hayka

man zeigt sich höflich distanziert!

 
es wandert sich wirklich angenehm, oft durch Wald und Wiesen

 zuverlässig findet Hayka die Bänkli und schickt mir jeweils ihren fragenden Blick
 

das wird interessant, gerade fährt der Bagger auf und beginnt den Stall zu demolieren!
 
das Gebäude kam bedenklich ins Wanken und Hayka und ich machten einige Schritte rückwärts

 
eigentlich juckt es mich, hier bis zum Schluss zuzuschauen. Dazu habe ich aber keine Zeit, sonst wird es zu warm, dann sackt die Wanderslust zusammen

 
Blick zur nächsten Station, der St. Martinskapelle
 Das erinnert mich sehr an früher, so hatte man das immer gemacht mit dem Bettinhalt


Details am Wegesrand

 gepflegter und liebevoll geschmückter Stall


 
Kapelle St. Martinsberg

 
Blick ins Tannzapfenland, wie die Gegend hier genannt wird, auf Fischingen und das Kloster im südlichsten Teil des Kantons Thurgau


Die Förderschule Fischingen

 dieses Vögeli darf auch mal ins Internet

wir sind an unserem Ziel angelangt


Kloster Fischingen

 
hier könnte man sich den ganzen Tag mit fotografieren beschäftigen




 man könnte noch lange weiter wandern


Hier gönne ich mir die Belohnung, für die 3 schönen Wandertage