Dienstag, 15. Mai 2012

Wir wandern zum Grat = höchster Punkt im Thurgau

Bei DEM Wetter gestern sollte es etwas besonderes sein.
Die Fahrt ging frühmorgens nach Fischingen, dem südlichen Thrugau.
Eine meiner liebsten Wanderungen, ich nenne sie Kraftortewanderung,
führt vom Kloster Fischingen hinauf zur Waldkapelle,
weiter hinauf zur Marienstatue Ottenegg und noch weiter bergwärts zum Grat.
(Und dann alles wieder runter)

Tannzapfenland wird die Gegend hier genannt, wegen der enorm vielen Tannenwälder

 Schon haben wir die erste Steigung erklommen und treten in die frostige Lichtung

 Ich bin dankbar,
 dass es uns so gut geht und hoffe, dass das so bleibt
Sind sie nicht allerliebst andächtig?
 *schmelzweg*
 Die mit 4-Pfotenantrieb sind immer etwas voraus und gucken mitleidig auf das keuchende Fraueli hinunter

 Der nächste Karftort Ottenegg ist erreicht, 
mit Fernsicht zur Belohnung


 Was fasziniert die Hündli?
 Die Kühe da unten sind total übermütig und albern herum.


 Der Grat in Sichtweite

 Die gemähten Wiesen locken zur Verfolgungsjagd
 und ich bin von den Wiesenstrukturen total angetan


 Für einen kurzen Moment sind wir in der Höll!
Los, weg hier!

 DIESES Wetter!
Auch meine Hündli schätzen Kraftorte
 Fraueli gibt alles und die Hündli blicken furchtlos in den Abgrund


 Auf dem Grat angekommen,
erst die wundervolle Aussicht geniessen


 Jaja A-Yana, gleich packen wir den Rucksack aus.


 Bei Bise ist die Sicht nicht so klar wie in letzter Zeit bei Föhn

 Wer hier geritzt hat muss den Nervenkitzel mögen,
denn es geht senkrecht ins Tal hinunter!

 Fraueli hat den Hündli über diese Steilhänge im Wald nicht so richtig vertraut.
Nicht wegen den Abgründen, es sind ja Tibeter, sondern wenn sich was bewegt und geraschelt hätte... Eine Verfolgungsjagd in diesem Gelände, nein das muss nicht sein!
Aber online war auch mühsam, wegen der engen Wege und weil sie ja selber gut auf ihre Tritte aufpassen muss.



Wir folgen ein Wegstück dem Schwaben- oder Pilgerweg

 Alles was ich wir  zuvor mühsam an Höhenmetern erklommen haben geht es jetzt auch wieder hinunter. Aber nicht etwa einfacher, sondern ebenfalls ziemlich anspruchsvoll.

 Da wir ein Stück auf dem Pilgerweg gehen, begegnen uns auch richtige Pilger mit Sack und Pack.

 Hier gedeihen Erdbeeren

 Dies ist der Tag der gesenkten Ruten

Kloster Fischingen, es ist gleich Mittag.
Es war eine sehr schöne Wanderung und optimaler hätten Wetter und Temperatur nicht sein können.
Und nach dem Regen sind jeweils die Farben so frisch.
201 Fotos waren es. Beinahe die Hälfte ist bereits gelöscht.


Und weil dies meine Lieblingswanderung ist,
 hier der Link
zu den beiden früheren Winterwanderungen am selben Ort

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