Freitag, 9. Oktober 2020

Gartenfrust

Manche der jahrzehntealten Pflanzen mögen das neue trockene, heisse Klima einfach nicht und serbeln dahin, dass es mich beelendet

Die Werkzeuge der Killerin

es sind 5 schöne Sträucher welche schlapp machen
Spirea, so schön im Frühling, dann von  Läusen und Pilzen total kahlgefressen, 
Busch tot, sehr schade ist noch von meinen Eltern

vielleicht treibt sie ja wieder aus,
 hoffentlich
neues Dekor

die Berberitze im Frühling richtig schön,
normalerweise im Winter voller Beeren für die Vögel,
macht dürre Äste und Mehltau wie noch nie und hat auch nur vertrocknete Beeren
also schweren Herzens:

Die lasse ich nicht mehr austreiben, hat zu viele Dornen für mein zartes 
Senioren-Häutchen  :)
Neugestaltung
der Wurzelstock eingesalzen, mit Plastic verpackt und Blumentopf drüber
so wird er mürbe und kann in ein paar Jahren leichter ausgegraben werden

der Scheinhasel,wunderschön im Frühling als auch im Herbst

leider mit Pilzbefall, musste ich absägen und entsorgen

der wunderschöne Vogelbeeribaum im Frühling
unten mit Pilzbefall
Um oben rechts den kranken Ast der Eberesche rauszusägen war der Gärtner nötig
mein Lieblingsbaum und auch die Vögel mögen ihn sehr.
Eine traurige Angelegenheit, der Pilz wird sich vermutlich weiter ausbreiten
mal schauen, jetzt sieht sie etwas schäps aus:



und jetzt noch der Spalier. Einst mir wunderbaren Trauben.
Jetzt kommen erst die Wespen, Spatzen, Stare und als Krönung die Essigfliege und die ganzen Truppen schon bevor ich die Früchte als Reif ansehe...
So macht das einfach kein Vergnügen, also Kahlschnitt, treibt aber munter weiter

8 Kommentare:

  1. Meine Güte, was für eine Arbeit !
    Respekt, dass du das alles selber machen kannst.
    Wenn ich das so lese, dann bin ich direkt froh, keinen Garten mehr zu haben . . . Rücken und Kniee würden das nicht mehr mitmachen :-(
    Aber natürlich gibt es ja auch die schönen Seiten eines Gartens !
    Weiterhin viel Spaß beim gärteln.
    Liebe Grüße

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    1. Wie recht du hast Jutta, der Garten ist ein ausfüllendes und befriedigendes Hobbi. Aber eben, wie du sagst, der Körper macht langsam schlapp.
      LG, Trudy

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  2. Wenn ich das so lese, kommt mir als erstes die Frage auf. ob Du kein Erbarmen mit den armen Läusen und Pilzen hast. Die müssen doch auch leben... ;-)

    Dann die gleiche Frage, welche ich auch den Klimaaktivisten stelle: "Gibt es, anstatt alles zubetonieren keine Möglichkeit mit der Natur zusammen zu leben? Was sind die natürlichen Feinde von Läusen und Pilzen?" Und dann hier meine Kritik an unserer eigenen Evolution: Unsere Eltern und Groseltern und Urgroseltern hatten sehr viel Wissen welches heute leider verloren gegangen ist. Aber wir müssen ja heute alles industrialisieren und in Plastik verpacken anstatt auf natürliche Weise zu fördern. Schade.

    Pflanzen welche es eher trocken und warm lieben könnten sein:
    - Goldgarbe
    - Seidenhaar-Königskerze
    - Purpur-Fetthenne
    - Prachtkerze
    - Rote Witwenblume
    - Gelbe Skabiose
    - Großer Ehrenpreis

    Vorsicht an alle Leser dieses genialen Blog: Ich bin KEIN Gärtner, ich bin Informatiker und habe viel eigenes Fachwissen zum Thema Informationsbeschaffung. Daher ist eine Rücksprache mit einem örtlichen, fachkundigen Gärtner nötig wie es sich bei diesen Pflanzen welche es eher trocken und sonnig mögen, mit Naseem Nebel, Kaltem Wind, Regen und Schnee ausschaut...

    Viele liebe Grüsse an alle hier anwesenden... ;-)

    PS: Dennoch gratulation an Dich und Deinen Garten welcher immer wieder hervorragende Köstlichkeiten auf den Tisch zaubert... gibt es bei mir leider nicht... weil kein Fachwissen da...

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    1. Danke für die herrlichen Ideen! da sag ich nur Informatikertheorie...
      Für obige Pflanzen musst du an einem Waldrand wohnen und kein Nachbar in der Nähe, wegen dem ungeheuren Samenflug... Und eine Kieseinfahrt geht auch nicht, wenn du statt täglich eine Stunde jäten das doppelte magst. :)) Zudem musste ich langjährige Sträucher entfernen welche ich ganz bestimmt nicht durch Wiesenblumen ersetze. Wildstauden für aller Gattig Insekten und Schmetterlinge sind genügend vorhanden. Es kommt mir nur noch darauf an, weniger belastende Arbeiten zu haben...
      Gärtnerin schickt Grüsse an Informatiker

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  3. Auch wir haben in unserem Garten einige Pflanzen, die in diesem Jahr nicht gut mit dem Wetter konnten. Einige haben wir nur zurückgeschitten, andere werden wir nach dem jetzigen Rückschnitt wohl auch ausgraben.
    Allgemein sind wir ja noch an der umgestaltung unseres Gartens - einige Beete werden wieder zu Rasen, einige werden verkleinert und einige am Rande des Gartens werden mit Wildblumen den Insekten überlassen. Einige blühende Stauden wurden und werden noch durch verschiedene Hortensien ersetzt - ich mag die Blüten und die Tatsache, dass sie pflegeleicht sind.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Hallo Isabella
      UMGESTALTUNG... DAS Dauerthema vom ersten bis zum letzten Jahr des Gartens... Und jedes Mal meint man nun sei es definitiv und man könne ab jetzt das Gedeihen aus dem Liegestuhl betrachten und einfach nur geniessen...
      Theorie!!!
      Grüessli Trudy

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  4. Huch was muss ich da lesen und ansehen, die ehemals so tollen Sträucher darben. Da tut ja jeder Gärnerin das Herz schmerzen. Bei uns ist es ja auch trocken und viel, viel wärmer - doch die Pflanzen scheinen es gut wegzustecken. Wobei natürlich gewisse Sträucher einen radikalen Rückschnitt benötigen damit sie zu frischem Leben zu erwachen. Das mit der guten "Beschäftigung" wenn man sich mit einem Garten belohnt hat schon etwas an sich. Herrchen meint gelegentlich auch wir sollten den Garten "pflegeleichter" gestalten. Doch sag das einmal der Natur.
    Euch ein wunderbares WE wünschen die beiden vom Jurasüdfuss

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    1. Den sogenannten Verjüngungsschnitt kenne ich auch, hat auch schon oft geholfen. Aber nicht beim Welke-Pilzbefall. Aktuell fehlt mir die Energie, lange herumzudoktern. Was nicht mehr gedeiht muss gehen, was oft sehr schmerzt, weil lange viel Freude bereitet.
      Grüessli zum Jurasüdfuss

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